Blog Articles Tagged with “Ich bin”

    Wir haben Angst loszulassen, wir haben Angst, wirklich zu leben, weil leben zu lernen bedeutet, loslassen zu lernen.

    Sogyal Rinpoche

    Read More

    'Was ist der Sinn eines Steines?', fragte Tathagata seine Schüler und als er viele Antworten erhalten hatten, sah er die Ratlosigkeit in ihren Augen, worin den nun, bei der Vielzahl der Antworten, der Sinn des Steins liegt und sprach: 'Höret! Sinn oder Unsinn, Wahrheit oder Lüge, Gerechtigkeit oder Unrecht, sind Begriffe des Menschen und der Entwicklung unterworfen wie er selbst. Was in frühererZeit gerecht erschien gilt heute als Unrecht und wie schnell wird eine Wahrheit als Lüge entlarvt oder wandelt sich sinnvolles zu Unsinn. Macht Unsinn, wenn er uns im Spiel erfreut, nicht Sinn? Besitzt nicht alles zweiSeiten? Und welche von den zwei Seiten ist gut oder böse, sinnvoll oder verwerflich?'

    'Gut ist, was die Gemeinschaft fördert!', rief ein Schüler und ein anderer meinte: 'Wer urteile den, ob etwas gut oderschlecht sei.'

    'Der Mensch selbst', beantwortete eine Gruppe Schüler seine Frage, worauf er hinzufügte: 'Und wer beurteilt den Menschen, ob sein Urteil gut und der Gemeinschaft

    Read More

    Wenn der Geist in seiner Funktion als leitende Instanz keine Festigkeit aufweist, istder Mensch wie ein ungestürzter Wagen, der unablässig hin- und hergeschaukelt wird. Wie sollte er auch bei den unzähligen von außen auf ihn eindringenden Anregungen ohne etwas zurechtkommen, das ihn leitet?

    Aus Jinsilu

    Read More

    Das Ziel weicht ständig vor uns zurück. Genugtuung liegt im Einsatz, nicht im Erreichen. Ganzer Einsatz ist ganzer Erfolg.

    Mahatma Gandhi

    Read More

    Für den Buddhismus ist die Achtsamkeit der Schlüssel zu allem Weiteren. Die Achtsamkeit ist die Grundlage jeglicher buddhistischer Praxis.

    Thich Nhat Nanh

    Read More

    Mensch, das ist dein Wert: Dein Fleisch ist nicht zu gebrauchen! Deine Knochen können nicht verkauft werden, um daraus Ornamente zu machen und deine Haut kann nicht auf einem Instrument gespielt werden.

    Kabir

    Read More

    Im Altertum prüfte der Himmelssohn im letzten Wintermonat die Geisteskräfte, indem er Ordnung und Unordnung, Gewinn und Verlust betrachtete. Wenn die Geisteskräfte lebendig waren, so herrschte Ordnung, wenn die Geisteskräfte nicht lebendig waren, so herrschte Verwirrung. Wenn die Geisteskräfte lebendig waren, so herrschte Gewinn, wenn die Geisteskräfte nicht lebendig waren, so herrschte Verlust.

    Darum; Prüft der Edle seine Geisteskräfte, so kann er Ordnung und Unordnung, Gewinn und Verlust auf der ganzen Welt erkennen, während er in der Halle seines Tempels sitzt.

    Wenn die Geisteskräfte lebendig sind, so pflegt man die Lebensgesetze. Wenn die Geisteskräfte nicht lebendig sind, so pflegt man die Strafordnungen. Wenn Gesetz und Ordnung herrschen und dabei die Geisteskräfte nicht verfallen, das nennt man Königtum.

    Aus LiGi

    Read More

    Was sich aus dem Gesamtweltsinn (Tao) ablöst, heißt die Bestimmung. Was sich gestaltet zur Einheit, heiß das Wesen. Was sich formt durch die Polarkräfte des Dunklen und Lichten und in der Erscheinung gestaltet, heißt Geburt. Wenn die Gestaltung erschöpft und die Zahl (die Dauer) zu Ende ist, heißt das der Tod.

    Darum ist die Bestimmung (der Beginn des Wesens und der Tod) das Ende der Geburt. (Was einen Anfang hat), das hat sicher auch ein Ende.

    Aus LiGi

    Read More

    Wenn man etwas sagen könnte, aber keinen Glauben findet, so sage man es lieber nicht. So kann der Edle den ganzen Tag reden und gerät nicht in Vorwürfe, während der Gemeine oft durch ein einziges Wort für sein ganzes Leben in Schuld gerät.

    Der Edle gibt keinen ungeordneten Reden Nahrung, Göttermythen erwähnt er nicht.

    Der Edle verbreitet keine Gerüchte, er bringt die Leute nicht wegen ihrer Reden in Verlegenheit. Er tut sich nicht vor den Menschen hervor durch seine Fähigkeiten. Seine Worte haben immer einen Kern, seine Handlungen haben immer ein Vorbild. Die Anhänglichkeit an andre hat eine feste Regel.

    Aus LiGi

    Read More

    Der Mensch glaubt an sehr unterschiedliche Aspekte des Daseins. Das Wort Glaube kommt aus dem Lateinischen und bedeutet ’begehren, lieb haben‘, auch ’gutheißen und loben‘. In Bezug auf die Religion beinhaltet der Glaube das Überzeugtsein von der konkreten Wirklichkeit Gottes. Im deutschen Sprachgebrauch wird es in der Übersetzung des griechischen Substantivs ’pistis‘ verwendet, mit der Grundbedeutung ’Treue, Vertrauen’, oder auch ’ich binde meine Existenz an’. Das unbestimmte ’ich weiß nicht‘ entspricht dagegen dem lateinischen Wort ’putare‘ (glauben, dass). Außerdem wird der Begriff irrtümlich als ’nicht wissen‘ gebraucht. Eine Verwendung, die nicht nur missverständlich ist, sondern auch zu Missverständnissen führt. Der Begriff Glauben ist tief im Menschen verwurzelt und er ist mit der Bedeutung ’dass dies der Wahrheit entspricht‘ besetzt.

    Für Gläubige steht es außer Frage, dass Gott existiert. Dazu bedarf es weder eines Gottesbeweises noch vonseiten der Naturwissenschaft. Ihr

    Read More

    Wenn ein Mensch nicht weit genug denkt, werden sich bei ihm notwendig Probleme einstellen. Beim Überlegen muss er auch über die jeweilige Angelegenheit hinausdenken können.

    Aus Jinsilu

    Read More

    Der Lernende muss mit Achtsamkeit sein Inneres richtig ausrichten. Er muss diese Absicht kultivieren, denn das richtige Ausrichten des Innern stellt die Grundlage dar.

    Read More

    Ein Mensch mit Fähigkeiten ist wie ein gefüllter Kessel. Er muss aber in Bezug auf die Richtung, der er zustreben will, vorsichtig sein. Wendet er sich ihr ohne Vorsicht zu, wird er in einen Zustand versinken, der ohne Rechtschaffenheit ist. Darum heißt es: "Der Kessel ist gefüllt. Man muss vorsichtig sein, wohin man sich wendet.

    Aus Jinsilu

    Read More

    Der Weise nimmt sich bei seinen Aktivitäten gegenüber anderen vielfach in die Pflicht. Aber er zieht nur selten andere Menschen wegen ihrer Reaktionen darauf zur Verantwortung.

    Aus Jinsilu

    Read More