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    Wenn etwas verändert wird, ohne dass dabei großer Gewinn entsteht, ist das zu bedauern. Um wieviel mehr ist das der Fall, wenn dabei Schaden entsteht. Darum legten die Menschen im Altertum, wenn sie etwas veränderten, die größte Ernsthaftigkeit an den Tag.

    Aus Jinsilu

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    Wenn der Geist groß ist, durchdringt er die Dinge, wenn der Geist klein ist, weist er in der Betrachtung der Dinge Unzulänglichkeiten auf.

    Aus Jinsilu

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    Meister Cheng Yi sagte: Die Vergrößerung des Wissens basiert auf der Kultivierung des Wissens. Und für die Kultivierung des Wissens gibt es nichts Besseres als die Reduzierung der Wünsche.

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    Wird mit einem Lernenden über Prinzipien gesprochen, die er überhaupt nicht versteht, wird er nicht nur das, was er hört, nicht begreifen, sondern diese Prinzipien auch als nur minderwertig betrachten.

    Aus Jinsilu

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    Augen und Ohren richten sich auf die äußeren Dinge. Wer aber nur die äußeren Dinge zu verstehen sucht, wird in Wirklichkeit von diesen eingenommen und nicht bereit sein, sich selbst im Innern zu kultivieren. Er spricht dann nur über die Mängel und Stärken der Außendinge und ist nicht fähig, zu sich selbst zu finden.

    Aus Jinsilu

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    Die Dinge haben Wurzeln und Verzweigungen;

    die Arbeiten haben Ende und Anfang. Wenn man

    erkennt, was früher kommt und was später, so nähert

    man sich dem rechten Weg.

    Zhu Xi, Buch der Riten

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    Bauchgefühl Teil I


    Die bewusste Wahrnehmung des Ich bin ist ein ‘Spätes’ in der Evolution des Kosmos. Es bedarf, um überhaupt in Erscheinung zu treten, einer hochkomplexen Struktur wie z. B. des Zentralnervensystems, kurz ZNS, des Homo sapiens. „Der Leib ist unser Mittel überhaupt, eine Welt zu haben“1. Diese Erkenntnis von Merleau-Ponty2 weist das Ich bin auf die Grundlage der bewussten Wahrnehmung hin, den Leib. Der Homo sapiens ist evolutionsgeschichtlich zuerst Leib. Und als Leib-Wesen ist er in seiner Wahrnehmung an das Leibliche bzw. physikalisch Reale gebunden. Somit bleibt ihm, zumindest im jetzigen Stadium seiner Entwicklung, die Einheit des Kosmos verborgen; er besitzt wahrnehmungspsychologisch betrachtet einen ‘begrenzten Gesichtskreis’. Ihm liegt damit ein verborgenes Wissen zugrunde, das bedeutsam und unbewusst ist. „Es denkt in mir3. So drückt es Merleau-Ponty aus und fügt hinzu:

    „Wollte ich infolgedessen die Wahrnehmungserfahrung in aller Strenge zum Ausdruck

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