Schopf, Volker

  • Biographie

    Kurzbiographie

    Volker Schopf ist Naturforscher. Seit 25 Jahren setzt er sich mit den neuesten wissenschaftlichen Theorien auseinander, und er ist der Überzeugung, dass wir in einer Übergangszeit leben. 1958 in Gerlingen geboren, verbrachte ich dort meine Schul- und Jugendzeit. Nach verschiedenen Umzügen – Ettlingen, Karlsruhe, Fellbach, kam ich in Tiefenbronn im nördlichen Schwarzwald zur Ruhe. Nach der Hauptschule, Berufsfachschule Holz, Bundeswehr und daran anschließend als Chemikant in der Pharmaindustrie, später in verschiedenen anderen Unternehmen tätig. Besuch von literarischen Kursen und Schreibwerkstätten. Erste Veröffentlichungen im Gerlinger Anzeiger. Gedichte und Kurzgeschichten in über dreißig Anthologien. 20 Einzeltitel und 5 Sachbücher über den Kosmos und dessen Evolution.

    Interessen: Verschiedene esoterische Gebiete wie Nahtoderfah ungen, Leben nach dem Tod usw. Kosmologie; hier besonders die Merkwürdigkeiten der Quantentheorie und ihre philosophische Implikation für die Realität. Lese gerne Friedrich Nietzsche, Thomas Mann, Stanislaw Lem, um nur einige meiner Lieblingsautoren zu nennen.

    Kontakt: schopf@volker-schopf.de


    Auswahl Werke:

    Seit Menschengedenken strebt der Mensch nach Auflösung des ihnumgebenden Unbekannten. Das Numinose, die göttliche oder teuflischeMacht, das Übersinnliche oder die Naturphänomene verursachten in ihmFurcht und Misstrauen und die mussten gebannt werden, zuerst durch Riten und Bannsprüche, später durch die Erklärung des Unbekannten. Mit jeder Generation wurde die Unwissenheit weiter urückgedrängt. So bleibtzum Schluss die Frage: Wie stehen wir heute aus wissenschaftlicherSicht diesen Phänomenen gegenüber? Ist die Zeit reif für eine neue Beurteilung desNuminosen, für eine neue Sichtweise auch in Bezug auf religiöseInstitutionen? Handelt es sich doch auch bei diesen Fragen umtiefgreifende Probleme, die weit über das Schicksal des Einzelnenhinausgehen.

    Jedes ‘Ich bin’ der Spezies Homo sapiens stellt sich im Verlauf seines Lebens die Frage: „Weshalb bin ich?“ Welchen Sinn hat der Kosmos und in dessen Gefolge mein eigenes Dasein? Ist der Homo sapiens auserwählt, weil er sich mit solchen Themen beschäftigen kann, oder muss der Kosmos Leben hervorbringen und er ist zufällig der Glückliche, der, bevor er stirbt, Fragen an den Kosmos stellen darf? Existiert das Jenseitige, das verheißungsvolle Reich, in einem verborgenen Winkel des Kosmos, oder ist individuelle ‘Ich bin’ mit dem Tod vergessen, und lässt die Vorstellung, dass es ausgelöscht werden kann, Mythen solcher Art entstehen? Offenbart sich das jenseitige Reich dem Homo sapiens in Form von Geistererscheinungen, Zuständen von Besessenheit, durch Medien, die sowohl in mündlicher als auch schriftlicher Weise darüber berichten? Sind die Savants mit ihren außergewöhnlichen Begabungen, die teilweise über Nacht bzw. durch einen Unfall ausgelöst, auftreten und mit ihren Fähigkeiten selbst Wissenschaftler in Erklärungsnot bringen, die Antwort auf einen transzendenten Bereich hinter der wahrnehmbaren Realität? Diese Schrift beschäftigt sich mit diesen Phänomenen und erklärt sie anhand der im ersten Band dargelegten Sichtweise über das Wesen des Kosmos. Im Mittelpunkt steht der Homo sapiens, das individuelle ‘Ich bin' und das sie als Einheit Umfassende.

    Wer ist Sebastian in Wirklichkeit? Rätselhaft erscheint seine Gestalt, und je tiefer der Leser in seine Vergangenheit eindringt, desto fragwürdiger wird seine Existenz, und wenn wir die ihn bewegenden Fragen betrachten, dann ist da keine Antwort, keine Lösung des Rätsels, nur neue Fragen, weitere Bilder und unbekannte Erinnerungen. „Erinnerungen“, dachte Charlotte, „stellen ein merkwürdiges Stück Vergangenheit dar, die weder der Zeit noch der persönlichen Kontrolle unterliegen. Scheinbar“, so ihre damalige kindliche Vermutung, „existieren sie außerhalb unserer Wirklichkeit. „Erinnerungen“, so folgerte sie weiter, „gehen eigene Wege, Schleichwege, und hin und wieder begegnen wir ihnen an Kreuzungspunkten und werden dann von der Wucht des Zusammenstoßes in die Vergangenheit geschleudert.“

    Quelle

    Autor
    Volker Schopf

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