Blog Articles Tagged with “Ich bin”

    Was sich aus dem Gesamtweltsinn (Tao) ablöst, heißt Bestimmung. Was sich gestaltet zur Einheit, heißt das Wesen. Was sich formt durch die Polarkräfte des Dunklen und Lichten und in der Erscheinung gestaltet, heißt Geburt. Wenn diese Gestaltung erschöpft und die Zahl zu Ende ist, heißt das der Tod.

    Darum ist die Bestimmung (der Beginn des Wesens und der Tod) das Ende der Geburt. (Was einen Anfang hat), das hat sicher auch ein Ende.

    Aus LiGi

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    Andererseits führt die Demokratie unvermeidlich zur Demagogie. Gibt es ein anderes Mittel, die Stimmen zu gewinnen? Und die Demagogie versteht es, äußerst subtile Formen anzunehmen, um den Willen zur Macht zu verschleiern. Und daher ist, diese Republik, nach Meinung vieler unter uns nicht mehr die Herrschaft der Mehrheit, wie man dies bis bisher geglaubt hat; sie ist die Herrschaft derer, die sich für die Mehrheit ausgeben. Bisher habe ich immer gedacht, der Despotismus sei abscheulich, welche Gestalt er auch annehme. In unserer Zeit aber ist es so, dass es bei uns rechtmäßige Tyrannen und geheiligte Ungerechtigkeiten gibt, vorausgesetzt, dass man sie in unserem, dem Namen des Volkes ausübt.

    VS

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    Im Buch der Wandlungen heißt es: "Wenn man die Wurzel richtig macht, so kommen alle Dinge in Ordnung, wenn man auch nur um ein Haar die rechte Richtung verfehlt, so wird die Abweichung schließlich tausend Meilen weit. Darum ist der Endle (Politiker) vorsichtig beim Anfang."

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    Der Herzog sprach: "Darf ich fragen: Was heißt seine Persönlichkeit vollenden?"

    Meister Kung sprach: "In allen Dingen nicht zu weit gehen. (Nicht zu weit gehen in allen Dingen heißt mit dem Weg des Himmels übereinstimmen.)"

    Aus LiGi

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    Die Wagenlenker haben alle Pferde und Wagen, aber manche machen tausend Meilen, manche ein paar hundert Meilen. Sie unterscheiden sich darin, ob sie vorwärts- oder zurückkommen, langsam oder schnell vorankommen.

    Die Regierenden haben alle ihre Gesetze, aber manche schaffen damit Ordnung, manche Verwirrung. Sie unterscheiden sich auch darin, ob sie vorwärts- oder zurückkommen, langsam oder schnell vorankommen.

    Aus LiGi

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    Meister Dong sprach: Der Edle kämpft gegen sein Böses, er sucht seine Fehler, er gibt sich Mühe in den Dingen, die er noch nicht kann, er entfernt selbstsüchtige Triebe und geht an seine Arbeit, wo die Pflicht ruft. Das mag man Bildung nennen.

    Aus LiGi

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    Wie traurig, daß die Menschen das Nahe nicht sehen und die Wahrheit in der Ferne vermuten - wie jemand, der umgeben von Wasser laut aufschreit vor Durst.

    Hakuin

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    Lieber Armut mit Anstand als Reichtum mit Gemeinheit. Lieber sterben in Ehren als Leben in Schande. Wenn sich die Schande vermeiden lässt, so vermeide man sie. Wenn man sie nicht vermeiden kann, so sieht der Edle im Tod die Heimkehr.

    Aus LiGi

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    Wer gut singen kann, macht, dass die Menschen seine Töne nachbilden. Wer gut lehren kann, macht, dass die Menschen seine Gesinnung nachbilden. Seine Worte sind gemessen, aber treffend, kurz, aber gehaltvoll. Er braucht selten Gleichnisse, aber er klärt auf. Das heißt seine Gesinnung auf andere übertragen.

    Aus LiGi

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    Wenn ein Politiker nur aus dem Interesse heraus handelt, Wählerstimmen zu erheischen, dann sollte man von diesem Augenblick an die Nennung seines Namens vermeiden. Sein Land meide man und wenn er dessen Grenzen überschreitet, so wende man sich gegen ihn. So verfahren man mit den falschen Herrschen, den Tyrannen dieser Erde.

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    Eingesperrt Zuhause. Schweigen! Das ist ene Form zu leiden, die so schwer auf den Schultern der Menschen lastet, dass selbst die Abgehärtesten sie nicht ertragen können. Nichts schwächt den Geist mehr, nichts führt schneller in den Wahnsinn. Die Menschen werden davon verrückt, dass sie nichts hören und sagen, und haben schließlich das dringende Bedürfnis zu schreien und zu singen, um irgendetwas zu hören. Danke dafür!

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    Ohne jemand Nutzen zu bringen, ein hohes Gehalt beziehen, ist Diebstahl; gerne streitbare Reden führen, ist Frechheit; Menschen zum Tode verurteilen ohne inneren Schmerz, ist Mord.

    Aus Li Gi

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    Der Meister sprach: Wer töricht ist und doch alles selbst machen will; wer niedrig ist und doch seinen Willen durchsetzen will; wer in der heutigen Zeit lebt und doch zu den Wegen des Altertums zurückkehren möchte; solche Menschen, die wird das Verderben treffen.

    Aus Ligi

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    Wer zwar allgemeine, die ganze Welt betreffende Aufgaben in Angriff nimmt, sich aber von seinen eigenen Wünschen leiten lässt, zeigt, dass bei ihm auch dieses Handeln nur Ausdruck von Selbstsucht ist.

    Jinsilu

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    Wenn etwas verändert wird, ohne dass dabei großer Gewinn entsteht, ist das zu bedauern. Um wieviel mehr ist das der Fall, wenn dabei Schaden entsteht. Darum legten die Menschen im Altertum, wenn sie etwas veränderten, die größte Ernsthaftigkeit an den Tag.

    Aus Jinsilu

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    Wenn der Geist groß ist, durchdringt er die Dinge, wenn der Geist klein ist, weist er in der Betrachtung der Dinge Unzulänglichkeiten auf.

    Aus Jinsilu

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    Meister Cheng Yi sagte: Die Vergrößerung des Wissens basiert auf der Kultivierung des Wissens. Und für die Kultivierung des Wissens gibt es nichts Besseres als die Reduzierung der Wünsche.

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    Wird mit einem Lernenden über Prinzipien gesprochen, die er überhaupt nicht versteht, wird er nicht nur das, was er hört, nicht begreifen, sondern diese Prinzipien auch als nur minderwertig betrachten.

    Aus Jinsilu

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