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    Einst, zu einer Zeit, welche auf Fanga das magische Zeitalter genannt wurde, lebte in derKönigsstadt Mekbur ein junger Dieb namens Ibar. Mekbur war für fangalische Verhältnisseeine große, ja riesige Stadt und dies war nur einer der Gründe, weshalb es innerhalb ihrerstarken Mauern so viele Diebe gab. Aber Mekbur besaß noch andere Besonderheiten. Die Häuser waren dort so eng aneinandergebaut wie sonst nirgends auf Fanga und sie wanden sich über mehrere Stockwerke in denblauen Himmel. Zusätzlich, als wolle sie die Diebe in ihrem Bestreben, reich zu werden,unterstützen, gab es tief unter ihr ein ausgedehntes Höhlensystem.So war es also nicht verwunderlich, daß gerade In Mekbur die Zunft der Diebe ungewöhnlichviele Mitglieder zählte, zumal in der Königsstadt viele reiche Händler und wohlhabendeKönigstreue wohnten.

    Der geschickteste Dieb von allen war Ibar. Er war weit über die Grenzen des Reiches hinaus bekannt und es gab weit und breit keinen Jungen, der nicht davon träumte, einmal

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    Die Welt versinkt hinter Erinnerungen. Das Geräusch meiner Schritte bleibt hinter mir zurück, verliert sich in dem Gassengewirr der Altstadt. Die wenigen Passanten, die meinen Weg kreuzen, verflüchtigen sich zwischen Nacht und Regen, und das Klicken ihrer Absätze reiht sich ein in den Takt der Zeit.

    Ein Gefühl der Einsamkeit steigt in mir, bemächtigt sich meiner Gedanken und überantwortet mich dem Nichts. In diesem Moment empfinde ich die Welt als neutral – jenseits von Gut und Böse; hier wird mein Leid erträglich, weil es keine Antwort fordert.

    Ein Schlag gegen den Arm wirft mich einen Schritt seitwärts.

    „He, Alter! Hast dir wohl einen zuviel hinter die Binde gekippt.“ Anschließend Gelächter und ein Riß im Gefüge der Einsamkeit. Vor einem Schaufenster bleibe ich stehen und warte, bis die Gruppe Jugendlicher in der gegenüberliegenden Gasse verschwindet.

    „Was wißt ihr schon ...“, murmle ich, einen Nikolaus betrachtend, der mir dämonisch grinsend

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    Drama in vier Teilen.


    Unsterblichkeit – Also nichts ist nach dem Tode? Allerdings bis du alles, so ist, wenn du stirbst, nach dem Tode Nichts; bist du aber nicht alles, so bleibt nach dem Tode noch alles übrig, was du nicht gewesen. Damit ist alles gesagt!

    Ludwig A. Feuerbach

    Ein an Krebs Erkrankter kann sich nicht damit abfinden, in naher Zukunft aus dem Leben zu scheiden, weil seine Krankheit schon sehr weit fortgeschritten ist. Er trägt sich deshalb mit dem Gedanken, sich so lange einfrieren zu lassen, bis Methoden erfunden worden sind, die ihm ein Weiterleben ermöglichen. Er kommt bei den Vorüberlegungen zu diesem Entschluss mit seiner Frau in Konflikt, die eine andere Auffassung über das Fortleben nach dem Tod vertritt. Aber erlässt sich nicht von seinem Vorhaben abbringen. Als er nach Jahrzehnten wieder aus dem Tiefkühlschlaf erwacht, erwarten ihn unvorhersehbare Komplikationen....

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    Strukturen des Kosmos bzw. des Unbewussten: Friedrich Nietzsche gelangte in der Zeit vor seinem Zusammenbruch zu der Erkenntnis: ‘Eigentlich habe ich immer von mir geschrieben’. Mit anderen Worten: Schreiben war und ist Dialog des ‘Ich bin’ mit dem es Bedingenden. Wie ist das zu verstehen? Beweggrund für eine Arbeit ist entweder eine Idee (Roman) oder eine Thematik (Sachbuch), die, nach mehr oder weniger umfassender Recherche niedergeschrieben wird. Im Vordergrund des Romans steht die Idee, Handlung usw., und ich bin der Überzeugung, dass im Verlauf der Niederschrift bei jedem Autor unbewusste Inhalte einfließen. In welchem Umfang, hängt von der Akribie ab, mit der er die Sätze konstruiert. Dennoch offenbart, sofern man sich die Mühe macht, jeder Roman oder Text Strukturen, die die Vergangenheit ins Licht der Wahrnehmung des ‘Ich bin’ treten lassen. Betrachten wir in diesem Zusammenhang die Märchen der Völker, ihre Mythen und die daraus erschlossene Mystik, so wird ein Weg

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