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    Das Ziel weicht ständig vor uns zurück. Genugtuung liegt im Einsatz, nicht im Erreichen. Ganzer Einsatz ist ganzer Erfolg.

    Mahatma Gandhi

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    Für den Buddhismus ist die Achtsamkeit der Schlüssel zu allem Weiteren. Die Achtsamkeit ist die Grundlage jeglicher buddhistischer Praxis.

    Thich Nhat Nanh

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    Mensch, das ist dein Wert: Dein Fleisch ist nicht zu gebrauchen! Deine Knochen können nicht verkauft werden, um daraus Ornamente zu machen und deine Haut kann nicht auf einem Instrument gespielt werden.

    Kabir

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    Wenn andre etwas Böses sagen und man widerspricht nicht, so ist es beinahe, wie wenn man an ihren Worten Gefallen fände. Wenn man an ihren Worten Gefallen findet, so ist zu befürchten, daß man sich ihnen persönlich nahe fühlt. Wenn zu fürchten ist, daß man sich ihnen persönlich zu nahe fühlt, so ist zu fürchten, daß man es selber auch so macht.

    Wenn andre etwas Gutes sagen und man drückt in seinen Mienen Mißbilligung aus, so ist es beinahe, wie wenn man an ihren Worten keinen Gefallen fände. Wenn man an ihren Worten keinen Gefallen findet, so ist zu fürchten, daß man ihnen persönlich fernrückt. Ist zu fürchten, daß man ihnen persönlich fernrückt, so ist zu fürchten, daß man sich gegen sie wendet.

    Aus LiGi

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    Im Altertum prüfte der Himmelssohn im letzten Wintermonat die Geisteskräfte, indem er Ordnung und Unordnung, Gewinn und Verlust betrachtete. Wenn die Geisteskräfte lebendig waren, so herrschte Ordnung, wenn die Geisteskräfte nicht lebendig waren, so herrschte Verwirrung. Wenn die Geisteskräfte lebendig waren, so herrschte Gewinn, wenn die Geisteskräfte nicht lebendig waren, so herrschte Verlust.

    Darum; Prüft der Edle seine Geisteskräfte, so kann er Ordnung und Unordnung, Gewinn und Verlust auf der ganzen Welt erkennen, während er in der Halle seines Tempels sitzt.

    Wenn die Geisteskräfte lebendig sind, so pflegt man die Lebensgesetze. Wenn die Geisteskräfte nicht lebendig sind, so pflegt man die Strafordnungen. Wenn Gesetz und Ordnung herrschen und dabei die Geisteskräfte nicht verfallen, das nennt man Königtum.

    Aus LiGi

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    Was sich aus dem Gesamtweltsinn (Tao) ablöst, heißt die Bestimmung. Was sich gestaltet zur Einheit, heiß das Wesen. Was sich formt durch die Polarkräfte des Dunklen und Lichten und in der Erscheinung gestaltet, heißt Geburt. Wenn die Gestaltung erschöpft und die Zahl (die Dauer) zu Ende ist, heißt das der Tod.

    Darum ist die Bestimmung (der Beginn des Wesens und der Tod) das Ende der Geburt. (Was einen Anfang hat), das hat sicher auch ein Ende.

    Aus LiGi

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    Wenn man etwas sagen könnte, aber keinen Glauben findet, so sage man es lieber nicht. So kann der Edle den ganzen Tag reden und gerät nicht in Vorwürfe, während der Gemeine oft durch ein einziges Wort für sein ganzes Leben in Schuld gerät.

    Der Edle gibt keinen ungeordneten Reden Nahrung, Göttermythen erwähnt er nicht.

    Der Edle verbreitet keine Gerüchte, er bringt die Leute nicht wegen ihrer Reden in Verlegenheit. Er tut sich nicht vor den Menschen hervor durch seine Fähigkeiten. Seine Worte haben immer einen Kern, seine Handlungen haben immer ein Vorbild. Die Anhänglichkeit an andre hat eine feste Regel.

    Aus LiGi

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    Der Mensch glaubt an sehr unterschiedliche Aspekte des Daseins. Das Wort Glaube kommt aus dem Lateinischen und bedeutet ’begehren, lieb haben‘, auch ’gutheißen und loben‘. In Bezug auf die Religion beinhaltet der Glaube das Überzeugtsein von der konkreten Wirklichkeit Gottes. Im deutschen Sprachgebrauch wird es in der Übersetzung des griechischen Substantivs ’pistis‘ verwendet, mit der Grundbedeutung ’Treue, Vertrauen’, oder auch ’ich binde meine Existenz an’. Das unbestimmte ’ich weiß nicht‘ entspricht dagegen dem lateinischen Wort ’putare‘ (glauben, dass). Außerdem wird der Begriff irrtümlich als ’nicht wissen‘ gebraucht. Eine Verwendung, die nicht nur missverständlich ist, sondern auch zu Missverständnissen führt. Der Begriff Glauben ist tief im Menschen verwurzelt und er ist mit der Bedeutung ’dass dies der Wahrheit entspricht‘ besetzt.

    Für Gläubige steht es außer Frage, dass Gott existiert. Dazu bedarf es weder eines Gottesbeweises noch vonseiten der Naturwissenschaft. Ihr

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    Wenn ein Mensch nicht weit genug denkt, werden sich bei ihm notwendig Probleme einstellen. Beim Überlegen muss er auch über die jeweilige Angelegenheit hinausdenken können.

    Aus Jinsilu

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