Blog-Artikel

    Die erste, uranfängliche Ursache,werden wir nie ergründen.Stets werden wir nacheinem tieferen Grund, bzw.einer Ursache für diese Entwicklung/Theorie suchen, imGegensatz zu den Religionen,die Gott setzen und diesennicht weiter hinterfragen.So bleibt es dabei: Im Anfang war der Kosmos.

    Weiterlesen

    Gedanken eines Suchenden 1:

    Die Weisen sagen: Jedes Handeln aus dem Ego heraus ist nutzlos. Und: Die Wirkung eines egozentrischen Handelns ist Leid.
    Die Weisen sollten sagen: Jedes Handeln aus dem ‘vermeintlichen’ Ego entspringt der Erhaltung des Leibes; es ist nicht nutzlos. Und: Die Wirkung eines egozentrischen Handelns verursacht nur dann Leid, wenn es das Andere in seiner Individualität nicht achtet.
    Das Ego des Leibes ist analog der Leber oder des Herzens ein Organ des Leibes, das ihm zur Erhaltung seines Daseins dient. Wie könnte es also nutzlos sein bzw. Leid verursachen? Ohne Ego, wäre sowohl der individuelle Leib als auch die Spezies Homo sapiens längst der in zunehmendem Maße sich beschleunigten Außenwelt zum Opfer gefallen. Nur seinem Ego, der Kategorie des ‘Ich bin’, diesem besonderen Organ, verdankt er sein Überleben.

    Weiterlesen

    „Verlässt das ‘Ich bin’ im Schlaf seinen Leib und kündet der Traum von dessen Erfahrungen oder ist er wie der Frühnebel über den Wiesen und Feldern oder der Rauch des Feuers ein sich schnell auflösendes Gespinst, dessen zufällige Strukturen dem ‘Ich bin’ als Folge von Bildern zur Erscheinung gelangen? Bitte, verehrter Tathagata, belehre mich hierüber“, sprach der Schüler zu Tathagata.

    „Setzt euch zu mir“, antwortete Tathagata freundlich und wies mit der Hand auf den Platz zu seiner Rechten. „Träume sind, wie das unentwegte Gemurmel von Gebirgsbächen, das leise Rascheln der Blätter im Abendwind oder der stete Strom der alltäglichen Geräusche, treue Gefährten des Leibes, und diese Anhänglichkeit wird ihnen zum Schicksal. Das Beständige sinkt leicht zum Gewöhnlichen herab, und wie die Einzigartigkeit der einzelnen Schneeflocke sich im dichten Gewand verliert, in das sie die Natur kleiden, so umhüllt der Leib das Gewöhnliche mit Unsichtbarkeit, damit es dem Ich bin nicht mehr zur

    Weiterlesen

    Der Schlaf umfasst also alle Züge des Numinosen; er kann Furcht einflößen, aber auch erhabene Gefühle vermitteln. Er ist ein Mysterium und vielleicht der Urzustand des Lebens.

    Weiterlesen

    Wird Glauben durch die Realität bzw. experimentelle Beweise zum Wissen? Korrumpiert der Glaube das Wissen, indem nur dasjenige Wissen als Wissen anerkannt wird, welches meinem Glauben entspricht bzw. aus ihm hervorgeht? Worauf gründet sich der Glaube? Auf die Entwicklung des individuellen ‘Ich bin’? Aus der Intuition? Oder rückt diese das Wissen über den Glauben in den Bereich der Magie, der Esoterik, des Spiritualismus? Ist Wissen, selbst wissenschaftlich, durch Experimente, gut bewiesenes Wissen, nichts wert, sofern es nicht durch den Glauben gerechtfertigt wird? So muss nicht nach dem Wissen, der daraus entstandenen Wissenschaften, Realitäten usw. gefragt werden, sondern nach dem Ursprung des Glaubens des ‘Ich bin’. Die Frage ist: Lässt dieser sich bis zu einem ihn begründenden Prozess auflösen?

    Weiterlesen

    Jene, die das Ego (Selbst) überwinden wollen, um in Einklang mit dem universellen Willen (Gott, Liebe etc.) zu gelangen, sollten zuerst in Einklang mit ihrem Leib gelangen, dessen Ausdruck sie in Form des ‘Ich bin’ sind. Das Ego dient wie jedes andere Element des Körpers dessen Erhaltung und ebenso wie er ohne Leber, Herz oder Nieren über einen längeren Zeitraum nicht existenzfähig ist, wäre er es ohne die Kategorie des ‘Ich bin’.

    Weiterlesen

    Auszug aus dem Sachbuch 'Über das Wesen des Kosmos'.


    ‘Die Vernunft wird durch einen Hang ihrer Natur getrieben, über den Erfahrungsgebrauch hinaus zu gehen, sich in einem reinen Gebrauche und vermittelst bloßer Ideen zu den äußersten Grenzen aller Erkenntnis hinaus zu wagen und nur allererst in der Vollendung ihres Kreises, in einem für sich bestehenden systematischen Ganzen, Ruhe zu finden.’

    Das schrieb Immanuel Kant in seiner Schrift ‘Kritik der reinen Vernunft’, und bringt mit dieser Erkenntnis die Eigenschaft der Vernunft zum Ausdruck, der wir unsere schönsten und bedeutendsten Schriftzeugnisse verdanken. Erinnern wir uns nur der vielfältigen Schöpfungsmythen, deren mündliche Überlieferung vor Tausenden von Jahren erstmals in Keilschrift auf Tontafeln niedergeschrieben wurden. Ihre schöpferische Kraft fand Eingang in die Verkündungen der Propheten, der Philosophie der Antike, und spannt von dort ihren Bogen bis in die Neuzeit, zu den modernen Theorien der Kosmologie,

    Weiterlesen