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    „Höret! Würde das Ich bin seine Familie, seine Mitarbeiter wie sich selbst in einem Spiegel betrachten, würde es sie dann nicht lieben und ihnen gegenüber tun, was es für sich selbst vollbringt? Sollte also nicht jedes Ich bin seinen Nächsten, selbst die ihm Fremden, seinem eigenen Ich bin gleichsetzen, und würde somit nicht jeder Akt der Gewalt seine Wurzel verlieren? Folgt daraus nicht, dass, indem das Ich bin sich im Anderen erkennt, es ihm dieselbe Achtung und Liebe entgegenbringt wie sich selbst und entspringt daraus nicht der Quell, der die Spezies Homo sapiens zur Ruhe bringt, ihr den Frieden beschert?“

    Gesundheit und Glück Tathagata

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    „Höret! Das größte Problem der Spezies Homo sapiens ist dessen Komplexität. Komplexität bedingt die Beschleunigung des Prozessgeschehens sowohl des Leibes als auch der ihn umgebenden Natur, und wie ein Ich bin das mit einer zunehmenden Anzahl von Bällen jongliert, je nach Geschicklichkeit früher oder später an seine Grenze stößt und entweder einen Ball verliert oder den gesamten Ablauf ins Chaos stürzt, so gelangt auch der Homo sapiens an einen Kreuzungspunkt auf seinem Pfad und sein nächster Schritt ist ein Schritt ins Ungewisse.“


    Gesundheit und Glück

    Tathagata

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    Weise Menschen wissen, dass das, was hier ist, auch dort ist, und dass das, was war, auch sein wird. Sie sehen Einheit und keine Trennung.

    Aus den Upanischaden

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    Den Christen zufolge, besteht der Sinn des Lebens in einem gottgefälligen Leben. Was sagt die Bibel hierzu? Jesus Christus kündigte das Reich Gottes an, nicht das Paradies. Mit dem Reich Gottes wird Gottes Schöpfung vollkommen, das heißt, sie kommt zu ihrer Bestimmung, so wie Gott sie gewollt hat. Im Reich Gottes werden die Menschen in Frieden mit sich und mit Gott leben. Schließlich wird es im Reich Gottes kein Leid mehr geben, alle Tränen werden „abgewischt“ (Offb 21,4). Vom Paradies sprach Jesus nur einmal – laut Lukasevangelium gegenüber dem reuigen Verbrecher, der mit ihm gekreuzigt wurde: „Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lukas 23,43). Dazu später mehr.


    Folgende Worte sprach der Buddha kurz vor seinem Tod:


    „Alle bedingten Gebilde sind unbeständig.

    Sie sind Erscheinungen, abhängig von Geburt und Tod.

    Wenn Geburt und Tod nicht länger existieren,

    ist das vollkommene Verstummen Freude.“


    Und er empfiehlt dazu unteren

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    Sorge gut für dich selbst. Lebe aus der Ruhe heraus und im täglichen spirituellen Üben. Sende allen Wesen Licht und wünsche eine glückliche Welt.

    Yoga-Grundsatz von Pamtanjali

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    „Was ist der Sinn eines Steines?“, wollte Tathagata von seinen Schülern als Antwort auf seine Frage wissen, und als er zahlreiche Gedanken gehört hatte, sah er die Ratlosigkeit in ihren Gesichtern, worin denn in Wahrheit, bei der Vielzahl an unterschiedlichen Antworten, der Sinn des Kosmos begründet ist.

    „Höret!“, sprach er. „Sinn oder Unsinn, Wahrheit oder Lüge, Gerechtigkeit oder Unrecht, sind begriffliche Urteile des Ich bin und ebenso der Entwicklung unterworfen wie er selbst. Was in früherer Zeit als gerecht erschien, gilt heute als Unrecht, und wie schnell wird die Wahrheit als Lüge entlarvt und wandelt sich Sinnvolles in Unsinn. Ergibt Unsinn, wenn er uns im Spiel erfreut, nicht Sinn? Besitzt nicht jegliches Ding zwei Seiten? Und welche von den möglichen zwei Seiten ist gut oder böse, sinnvoll oder verwerflich?“

    „Gut ist, was die Gemeinschaft fördert!“, rief ein Schüler und ein anderer war der Meinung: „Wer urteilt denn darüber, ob etwas gut oder böse sei?“

    „Das ‘Ich bin

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    Jeder von uns stellt sich irgendwann im Leben die Frage: ‘Woher kommt eigentlich alles?’ Eine weitere Frage ist oft die nach unserem Selbst. Wer sind wir? Was erzählen uns die frühesten Erinnerungen darüber, wer wir sind? Wer waren wir zum Zeitpunkt als wir in die Schule kamen, oder einige Jahre zuvor? Und heute!? Andererseits verblassen die alten Erinnerungen, ihre Vorstellungen schwanden ins Nichts.


    Eine andere Frage ist, was wäre, wenn es kein intelligentes Leben gäbe? Würde etwas existieren, und wenn ja, was? Gibt es Atome, Elementarteilchen usw.? Würde der Kosmos ohne ein beobachtendes Bewusstsein ebenso eine Realität konstruieren, wie wir sie jetzt erleben?


    Als Kind fragte ich mich oft, wo der Kosmos war, bevor ich geboren wurde und wo er wäre, wenn ich nicht ins Leben getreten wäre. Sind wir Auserwählte, weil wir uns über solche Fragen Gedanken machen können, oder neigt unser Kosmos dazu, Leben hervorzubringen, und wir sind nur zufällig die Glücklichen, die geboren

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