Blog Articles in Category “Über den Kosmos”

    Im vorerst letzten Teil der praktischen Anleitung von ‘Erfolgreich sein, mit Hilfe des Bauchgefühls’, werde ich mich mit der Beschleunigung unseres Alltags beschäftigen und ihnen in der zweiten Hälfte des Vortrags noch ein paar Tipps auf ihre persönliche Reise zum Erfolg mitgeben.

    Gerade der Aspekt der ‘Beschleunigung’, hervorgerufen durch die Komplexität des Leibes, der beruflichen Anforderungen, ja, des Alltags überhaupt, bedingt die ‘exponentiell’ anwachsende Zahl von Transformationen, die das Tun des Leibes und damit des Ich bin verzögern und dadurch dessen Tun ‘sozusagen’ einfrieren. Ein schönes Beispiel, welches diesen Sachverhalt anschaulich verdeutlicht, stellt die Annäherung an ein schwarzes Loch dar. Mit jedem ‘Jetzt’ oder Meter, den wir uns ihm nähern, verlangsamt sich aufgrund der immensen Schwerkraft die Zeit und für einen äußeren Beobachter, bewegen wir uns kontinuierlich langsamer auf das schwarze Loch zu. Wir kommen seiner Singularität beständig näher ohne

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    In der heutigen, vierten Folge von ‘Erfolgreich sein, mit Hilfe des Bauchgefühls’ werde ich mich mit dem Glauben in Bezug auf das ‘Höhere Selbst’ des Ich bin und das ihn Umfassende, das ‘Seinsfeld’, beschäftigen.

    ‘Jesus antwortete ihnen: »Ich versichere euch: Wenn ihr Vertrauen zu Gott habt und nicht zweifelt, könnt ihr nicht nur tun, was ich mit diesem Feigenbaum getan habe. Ihr könnt dann sogar zu diesem Berg sagen: 'Auf, stürze dich ins Meer!', und es wird geschehen (Math. 21).’

    Der Glaube versetzt Berge, sagt Jesus, und es ist dieser ‘bedingungslose Glaube, der den Leib und damit das Ich bin in Lage versetzt, jene Wunderheilungen zu vollbringen, denen Ärzte in der gesamten Welt sprachlos gegenüberstehen. Derselbe Glaube lässt den Homo sapiens ausweglos erscheinende Situationen überstehen und er ist auch für den sogenannten Placeboeffekt verantwortlich. Abschließend ein Beispiel aus der Medizin: Patienten eines Krankenhauses wurden nach ihrer Operation in zwei Gruppen

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    „ ... denn eins ist niemals eins,

    doch auch die Zwei ist nur

    mit Mühe zwei, wie Platon sagt.“1


    Theopomp in Hedychares

    1 Vgl.: Diogenes, 2004, S. 159.

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    Wie bereits in der letzten Folge angekündigt, will ich Ihnen heute die Möglichkeiten, welche sich aus der Intuition für unser Leben ergeben, an einem konkreten Beispiel verdeutlichen. Dazu muss ich ein Stück weit ausholen und Ihnen - in aller Kürze - den Begriff des ‘Seinsfeldes’ erklären.

    Den Informationsgehalt des Leibes, der unser individuelles Ich bin mit einschließt, habe ich als ‘Höheres Selbst’ bezeichnet. Er umfasst sämtliche Transformationen - also Wandlungen - die unser Leib und somit auch unser bewusstes Ich bin im Verlauf seines Daseins durchlaufen hat. Verdeutlichen lässt sich dieser Prozess mit einer Kamera oder einer Festplatte, die jeden Schritt aufzeichnet, bewahrt und für oder gegen den Leib, das Ich bin, verwendet.

    Das Umfassende des Homo sapiens, also jedes individuellen Ich bin, bezeichne ich als Seinsfeld und es stellt in erweiterter Form den Informationsgehalt des Leibes dar. In ihm sind - entsprechend des Leibes - sämtliche Transformationen des Homo

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    Besessenheit:


    In der wörtlichen Bedeutung hat Besessenheit durch Einwirkung des Christentums eine negative Bedeutung erlangt. Zur dämonischen Besessenheit später mehr.

    Oft wurde die Besessenheit mit Epilepsie in Verbindung gebracht, und so beginnt ihre Geschichte mit den Beobachtungen von P. Briquet (1796-1881), der sie zuerst als Krankheit bezeichnete, die in einem Fehlverhalten von bestimmten Gehirnbereichen bestehe, welche das emotionale und sensorische Verhalten steuern. Der Nachweis gelang ihm nicht. Außerdem hielt er eine ‚erbliche Disposition‘ für ausschlaggebend.

    Die moderne Definition[i] geht auf J. M. Charcot (1825-1893) und Pierre Janet (1859-1947) zurück. Für deren Schule wird der hysterische Anfall in drei Stadien unterteilt:

    - Halluzinationen, organische Störungen und Beeinträchtigungen der Empfindlichkeit; danach folgt

    - eine Art epileptischer Anfall mit anschließendem Schlaf und anormaler Atmung, und letztlich

    - kam der Betroffene wieder

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    Heute werden wir uns mit dem ‘Höheren Selbst’, also dem Informationsgehalt beschäftigen, den ich dem Leib zuordne und der für das Ich bin ein verborgenes Wissen darstellt.

    Im Gegensatz zu den gängigen Meinungen, die das ‘Höhere Selbst’ in Gott oder jenseits der physischen Welt verorten, betrachte ich das ‘Höhere Selbst’ als den Informationsgehalt des Leibes. Wie bereits im ersten Teil angesprochen, gründet das Wissen unserer Intuition, unseres Bauchgefühls, auf diesen Informationen, die dem Ich bin bzw. dessen bewusster Wahrnehmung, nur in sehr eingeschränkter Weise zur Verfügung stehen. Dieses verborgene Wissen, das sowohl Daten über uns selbst als auch über andere Menschen, Dinge usw. umfasst, spricht nicht nur über unsere Intuition zu uns, sondern auch durch unser unbewusstes Tun (Träume, Zeichnungen, die wir beim Telefonieren kritzeln etc.). Um unser Leben, beruflich wie privat, erfolgreich, d. h. im Einklang mit uns selbst, zu gestalten, müssen wir auf diese Zeichen

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