Volker Schopf

Wissenswertes und Interessantes

    Wird Glauben durch die Realität bzw. experimentelle Beweise zum Wissen? Korrumpiert der Glaube das Wissen, indem nur dasjenige Wissen als Wissen anerkannt wird, welches meinem Glauben entspricht bzw. aus ihm hervorgeht? Worauf gründet sich der Glaube? Auf die Entwicklung des individuellen ‘Ich bin’? Aus der Intuition? Oder rückt diese das Wissen über den Glauben in den Bereich der Magie, der Esoterik, des Spiritualismus? Ist Wissen, selbst wissenschaftlich, durch Experimente, gut bewiesenes Wissen, nichts wert, sofern es nicht durch den Glauben gerechtfertigt wird? So muss nicht nach dem Wissen, der daraus entstandenen Wissenschaften, Realitäten usw. gefragt werden, sondern nach dem Ursprung des Glaubens des ‘Ich bin’. Die Frage ist: Lässt dieser sich bis zu einem ihn begründenden Prozess auflösen?

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    Jene, die das Ego (Selbst) überwinden wollen, um in Einklang mit dem universellen Willen (Gott, Liebe etc.) zu gelangen, sollten zuerst in Einklang mit ihrem Leib gelangen, dessen Ausdruck sie in Form des ‘Ich bin’ sind. Das Ego dient wie jedes andere Element des Körpers dessen Erhaltung und ebenso wie er ohne Leber, Herz oder Nieren über einen längeren Zeitraum nicht existenzfähig ist, wäre er es ohne die Kategorie des ‘Ich bin’.

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    Auszug aus dem Sachbuch 'Über das Wesen des Kosmos'.


    ‘Die Vernunft wird durch einen Hang ihrer Natur getrieben, über den Erfahrungsgebrauch hinaus zu gehen, sich in einem reinen Gebrauche und vermittelst bloßer Ideen zu den äußersten Grenzen aller Erkenntnis hinaus zu wagen und nur allererst in der Vollendung ihres Kreises, in einem für sich bestehenden systematischen Ganzen, Ruhe zu finden.’

    Das schrieb Immanuel Kant in seiner Schrift ‘Kritik der reinen Vernunft’, und bringt mit dieser Erkenntnis die Eigenschaft der Vernunft zum Ausdruck, der wir unsere schönsten und bedeutendsten Schriftzeugnisse verdanken. Erinnern wir uns nur der vielfältigen Schöpfungsmythen, deren mündliche Überlieferung vor Tausenden von Jahren erstmals in Keilschrift auf Tontafeln niedergeschrieben wurden. Ihre schöpferische Kraft fand Eingang in die Verkündungen der Propheten, der Philosophie der Antike, und spannt von dort ihren Bogen bis in die Neuzeit, zu den modernen Theorien der Kosmologie,

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    Auszug aus 'Der neue Mitarbeiter'.


    „Sie haben in den letzten Jahren für ein Bestattungsunternehmen gearbeitet, Herr Klein. Was genau war Ihre Aufgabe dort?“

    Klein beugte sich vor, rutschte dabei vor Aufregung fast vom Stuhl, fing sich im letzten Augenblick, indem er sich am Schreibtisch festkrallte, lächelte entschuldigend und sang los: „Wir, mein Kollege Hubert und ich, holten die Entschlafenen ab … selbstverständlich mit dem Auto … wuschen die … äh … Körper und richteten sie her.“

    Wilfried war versucht die Augen zu schließen, sich das zugehörige Orchester vorzustellen und einfach dem Gesang zu lauschen. Stattdessen konzentrierte er sich auf den Neuen.

    „Sie … entschuldigen Sie“, stieß er jäh aus und hielt sich die Hand vor den Mund. Wilfried gähnte ausgiebig, summte im Geiste die letzten Takte aus Tristan und Isoldeund ließ dabei Wolfgang Klein keine Sekunde aus den Augen.

    „Hergerichtet? Größere Eingriffe oder, wie man sagt, das Übliche?“

    „Oh nein!“, flötete Klein entrüstet

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    Erkenntnis

    Die Wege zur Wahrheit sind vielfältig und so kann jede Schrift, jede Theorie nur Anregung sein zum Pfad des individuellen Weges. Ob Religion, Meditation, mystische Schriften oder wissenschaftliche Theorien dafür hilfreich sind, muss jeder Einzelne für sich entscheiden. Mit anderen Worten: Es gibt nur einen Weg, den persönlichen Weg. Was ihn auf diesen Weg führt, ihn auf der Suche, der Wanderung, begleitet liegt in seinem Wesen begründet; er muss es selbst finden, indem er sich mit sich selbst beschäftigt, den Äußerungen seines Seins nachspürt. Nur über Dich führt der Weg zur Wahrheit. Du bist der Weg und das Ziel. Bedenke: Alles ist 'Eins' und wie innen so außen.

    Wie sagt die Gnosis? Erweckung ist jederzeit möglich. Wer den Weckruf hört erkennt die Wahrheit, bzw. hat sie bereits erkannt.

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    Die Frage nach dem Ursprung des Kosmos bewegt das ‘Ich bin’ und treibt es in seinen Forschungen voran. Eingebettet in den Strom der Evolution bleiben ihm - heute wie in früheren Zeiten - nur das fraglose Akzeptieren, die moderne Wissenschaft oder die mühevolle Rückbesinnung; das Hinterfragen des ‘Jetzt’ im Geiste, die Suche nach dem Sinn und Zweck seines Daseins. Der Ursprung ist kein längst vergangenes, abgeschlossenes Ereignis, er ist jetzt und nur in seiner Ganzheitals Evolution des Kosmos verständlich. Das ‘Ich bin’ vereinigt in sich Ursprung und Gegenwart. Es ist das Produkt des Ursprungs und dessen Evolution. Nur in diesem Licht wird das ‘Ich bin’ begreifbar, erhält sein Dasein Sinn.


    Produktinformation

    • Taschenbuch: 200 Seiten
    • Verlag: Books on Demand; Auflage: 5 (15. Dezember 2014)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-13: 978-3734730948

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